Das muss es wohl schon seit einer Weile geben: eine Minikamera, ungefähr so groß wie ein Bonbon, das man schlucken kann, um so Aufnahmen innerhalb des Körpers zu machen und Probleme erkennen zu können.
Schon spannend.
Das ist neu:
Das ganze ist simpler als man sich im ersten Moment vorstellt: man hat in die Kamerapille eine Art Magneten eingebaut, so dass man sie von außerhalb des Körpers steuern kann – die Pille folgt einfach dem äußeren Magneten.
Schon clever.
So und jetzt stelle ich mir einerseits vor, dass ich eine Maschine schlucke, einen Fremdkörper, der durch meinen Körper wandert und Aufnahmen davon macht. Etwas, das in mir drinnen ist und auch wieder raus muss. Weiter stelle ich mir nun vor, dass vor mir ein Arzt steht, der mit seiner Hand bestimmen kann, in welche Richtung dieses Ding unterwegs ist und bekämpfe nur mühsam meine Bedenken, dass sie irgendwohin gelangen könnte, wo sie nicht hin gehört. Ganz zu schweigen davon, dass es der Arzt nicht merkt, sie weiter in die Richtung zwingt und dabei etwas kaputt macht. Dass ich das alles merken und spüren könnte, daran denke ich jetzt erstmal gar nicht.
Schon gruselig.
Aber das ist nur der Anfang!? Ich meine, ich habe Fantasie, wielange wird es dauern, bis man einen völlig autonomen Kameraroboter erfindet, der selbstständig oder gesteuert agieren kann und das passende Format hat, nicht nur unbemerkt in den Körper zu kommen, sondern auch in Bereiche, von denen wir noch gar nicht wissen, wie wichtig sie sind. Wäre ich jetzt paranoid würde ich jetzt von RFID-Chips reden, die in den Körper gepflanzt werden und Daten sammeln, an die dann eines schönen Tages ein Miniroboter-Spion andockt und erstmal fröhlich alles downloadet, was es über mich zu wissen gibt.
Schon bedenklich.
Aber ach, alles Science-Fiction!
Genauso wie Pillenkameras – völliger Unsinn.


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