Was würdest du aufgeben, um wirklich glücklich zu sein?

Da ist dieser Typ am Pacific Beach in San Diego. Ist nicht mehr jung, die wenigsten wissen, wer er ist, aber alle kennen ihn. Und sie nennen ihn Slomo.
Slomo ist ein knapp 70-jähriger Rentner, der jeden einzelnen Tag die Strandpromenade mit seinen Rollerblades abfährt und eine eigenartige Haltung dabei einnimmt. So, als würde er in Zeitlupe, in Slow-Motion, fahren.
Ein wunderlicher Kerl? Vermutlich. Nein, er ist ein wunderlicher Kerl. Denn er hat etwas getan, das für die meisten von uns unmöglich erscheint und dennoch eine tiefe Sehnsucht weckt. Slomo heißt eigentlich John Kitchin. Doktor John Kitchin. Er war Neurologe, verdiente gut, hatte mehrere Autos, lebte in einer Villa, hatte Frau und Sohn.
Und er hatte da diesen Tag, an dem er feststellte, dass ihm das alles nichts bedeutete. Es erfüllte ihn nicht, machte ihn nicht glücklich. Und er beschloss, glücklich zu werden.
In der Mitte seines Lebens ließ er alles hinter sich und begann ein gänzlich Neues. Eines, das darauf ausgelegt war, glücklich zu sein. Wie dieses Gefühl, das einem das Gleichgewichtsorgan gibt, wenn man balancierend in Zeitlupe Rollerblades fährt.
SLOMO [link] ist das Video der Woche vom 05.05.2014 bis 11.05.2014


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