Ich hatte gerade eine Idee, die wahrscheinlich kontrovers ist und hoffentlich auch so von euch aufgenommen wird.
Man kennt ja diese sogenannten „nicht-beziehungsfähigen“-Menschen. Also jene, die attraktiv sind, immer wieder einen Partner finden, bei denen eine Beziehung aber nie wirklich länger als zwei bis vier Monate dauert. Als guter Freund oder Freundin übernimmt man dann seine Pflicht und bekundet sein Mitleid wegen des Verlustes.
Warum eigentlich? Weil wir wissen, dass schätzungsweise 90% der Menschen eine Beziehung dem Single-Dasein vorziehen. Ist ja auch okay so. Aber warum beglückwünschen wir den kürzlich getrennten eigentlich nicht?
Ich meine, Ich meine, die haben das Glück, sich ständig neu zu verlieben, was eine tolle Sache ist, denn stehen wir nicht alle auf das verliebt-sein-Gefühl? Man hat Spaß mit dem anderen (Sex macht in einer Beziehung eh am meisten Spaß), unternimmt viel, fühlt sich jünger, etc. Und wenn man dann getrennt ist, hat man die Chance auf einen Neuanfang.
Ich will damit nicht den Status einer guten und festen Beziehung herunter setzen. Und es ist natürlich auch kein Zustand, während dem man Nachkommen in die Welt werfen sollte. Aber man stelle sich mal vor, zwei Partner gingen völlig zwanglos in eine Beziehung hinein – ohne allzu große Kompromisse und ohne die Verpflichtung, ewig daran festhalten zu müssen.
Klar funktioniert das nicht für jeden und ab einem bestimmten Alter wünschen sich die meisten Menschen auch eine langfristige Beziehung, aber ich denke, wenn es den Richtigen „trifft“, kann eine Trennung doch auch eine gute Sache sein, oder?


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