*schraubundratter*

Stellt euch vor, dass ihr statt der fehlenden täglichen Beiträge hier im Blog in den letzten Tagen das Hämmern und Werkeln aus den Tiefen eines Bastelkellers gehört habt. Stellt euch weiterhin vor, dass ihr herunter gerufen habt: „Was zum Teufel treibst du da unten!?“ und das Werkeln aufgehört hat. In diesem Fall wäre ich hochgekommen und hätte euch eine Antwort gegeben.

Glücklicherweise sind wir dank unserer Fantasie nicht auf  den Konjunktiv angewiesen und so erfahrt ihr im Folgenden, was ich während meiner Blog-Abstinenz trieb und treibe:

Wie ja vielleicht bekannt ist, habe ich neben diesem Blog hier auch noch eine weitere, eigene Homepage. Das eigentliche Projekt gibt es schon recht lange und hat sich im Laufe der Zeit immer weiter entwickelt. Von dem nutzlosen Bastelprojekt auf dem heimischen Rechner zur Amateur-Seite im Netz bei einem Free-Hoster und schließlich zur etwas anspruchsvolleren Webpräsenz auf bezahltem Webspace. Eines ist jedoch immer gleich geblieben, obwohl es nie gleichgeblieben ist: stete Veränderung.

Ich weiß nicht, man könnte behaupten, dass es gut wäre, wenn eine persönliche Webseite immer gleich bleibt und sich die Besucher nie umgewöhnen müssen. Dieses Argument verstehe ich, wenn es um eine Firmen-HP, Web-Portal oder Social Network geht. Bei einer persönlichen Homepage, denke ich, ist es okay, wenn sie nicht immer gleich bleibt. Diese Einstellung trug dazu bei, dass „mworkz“ sich immer wieder mal verändert hat; je nachdem, wie meine Fähigkeiten wuchsen. So begann meine Homepage als simple HTML-Seite. Später führte ich PHP-Code und schließlich auch Ajax ein. Danach habe ich verschiedene CMS ausprobiert; an die meisten erinnere ich mich gar nicht mehr richtig. Geblieben bin ich dann bei Joomla, mit dem man wirklich sehr viel und vor allem recht einfach machen kann.

Nachdem ich eine ordentliche Joomla-Seite hatte, kam immer wieder die Frage auf: wie den GlassBlog darin integrieren? Jetzt mag man sich zuerst fragen: warum überhaupt den GlassBlog integrieren? Ganz einfach: weil Doppel-Posten wenig Spaß macht :)
Seit ich mit Joomla gut klar komme und diesen Blog hier „gut“ pflege, habe ich festgestellt, dass ich viele Inhalte entweder auf mworkz.net einstelle und hier ankündige oder verweise oder eben umgekehrt. Daher macht es schon Sinn, die obige Frage zu stellen oder zumindest: Wie bekomme ich den GlassBlog so „nah“ wie möglich an mworkz.net ran?

Die einfachste Lösung in dem Fall wäre, den Blog auf WordPress.org zu kündigen und für Joomla eine Blog-Erweiterung zu installieren. Da gibt es z.B. mit K2 eine ziemlich umfangreiche und passende Erweiterung. Hindernis dabei sind die vielen Blog-Leser, die sich umgewöhnen müssten und die (zugegeben) sehr gute Google-Integration von WordPress.org-Blogs. Wer seinen Blog hier hostet, wird gefunden. Sicher, daran könnte man arbeiten, wenn man sich mit SEO beschäftigen will, aber das kostet natürlich Zeit und Arbeit. Es bleibt also vorerst dabei, beide Projekte parallel laufen zu lassen.

Man landet also wieder bei der Frage, WordPress und Joomla näher zusammen zu bringen. Eine Veränderung bei WordPress scheidet natürlich aus, also muss Joomla sich verändern. Ich kann behaupten, dass ich einiges ausprobiert habe, aber zu keiner zufriedenstellenden Lösung gekommen bin. Bis ich neulich eine grundlegende Idee hatte: Joomla muss WordPress werden!

Ich wollte jedoch keinen reinen Klon des GlassBlogs und auf mworkz.net



Hinterlasse einen Kommentar