So einiges passierte in letzter Zeit, was mir das Schreiben hier im Blog vergrämte oder mich schlicht davon abhielt. Schlagworte sind Möbel, Umzug, Finanzen (könnte man das nicht immer schreiben?), Pentax, Mediamarkt, Magisterarbeit, Film-Projekt, Linux. Zum einen oder anderen werde ich die Tage noch was schreiben.
Um mir den Start heute leichter zu machen, möchte ich euch auf eine interessante Demo von Google aufmerksam machen. Der Konzern arbeitet nach langem Ruhen nämlich mal wieder an seiner Bildersuche und testet neue Darstellungsmöglichkeiten für die Suchergebnisse. Die Google-Bildersuche startete ursprünglich im Jahr 2001 und blieb seit dem – zumindest, was die Darstellung angeht – weitgehend unberührt. Schon immer wurden die Bilder in einer Art Briefmarken-Album angezeigt.
Das könnte sich eventuell ändern, Google will die Assoziation mit gleichartigen Bildern stärker in den Vordergrund rücken und generiert eine neue Ansicht, die die Bilder grafisch in Zusammenhängen darstellt. Vergleichbares habe ich neulich in einem Artikel über semantisches Datendesign geschrieben.
Das neue System nennt sich „Image Swirl“ – zur Darstellung muss Javascript und Flash installiert sein. Klickt ruhig mal rein, sieht interessant aus und nicht ganz unnützlich.
Schließlich gibts noch ein schönes Musikvideo hinterher. Kürzlich habe ich Meat Loaf wiederentdeckt, der in einer Folge von Dr. House auftrat. Die Rolle passte irgendwie perfekt zu dem Sänger: ein verheirateter Mann, der an einer unheilbaren Herzkrankheit litt und dem es nur besser ging, wenn es seiner Frau schlechter ging.
Der unten anzuschauende Song heißt „objects in the rear view mirror may appear closer than they are“. Man kennt den Satz vielleicht von dem Aufkleber, der auf den Rückspiegeln amerikanischer Autos prangt. Eigentlich unglaublich banal, aber das Video (übrigens von Michael Bay) zeigt hervorragend, wie wunderbar doppeldeutig dieser Satz sein kann. Toller Song.

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