Zugegeben, dieser Vorfall mag ein Extremfall sein, aber er zeigt zumindest das Potential auf, welches das Internet in Verkettung mit bestimmten Voraussetzungen bietet:
Die Geschichte ist traurig: Ein 13-jähriges Mädchen aus dem US-Bundesstaat Missouri wird im Jahr 2006 von einem angeblichen MySpace-Freund psychisch so drangsaliert, dass sie später Selbstmord verübt. Treibende Kraft hinter der perfiden Aktion war die Mutter einer Ex-Freundin des Mädchens. Sie richtete unter dem Namen „Josh Evans“ einen MySpace-Account ein, hinter dem ein 16-jähriger Junge stehen sollte, der als Verehrer des Mädchens auftrat und mit ihr flirtete. Später begann „Josh“ mit Selbstbewusstseins- und Trennungsängsten zu spielen und brach den Kontakt schließlich mit dem Satz „Ohne dich wäre die Welt besser dran“ ab. Im Oktober 2006 nahm sich die 13-Jährige das Leben.
Der Artikel findet sich hier. Glücklicherweise hat ein Leser ein paar wichtige Ergänzungen gemacht:
1) Das Kind das sich umgebracht hat war depressiv / seelisch Krank.
2) Die Frau die das Kind gemobbt hat wusste dies da es ja die Freundin Ihrer Tochter war.
3) Heute ist das gleiche Vergehen in den Staaten strafbar [Link]
4) Hat die Frau den depressiven Zustand des Kindes gezielt ausgenutzt in dem Sie sich erst das Vertrauen erschlich um das Mädchen danach systematisch fertig zu machen.
5) In Deutschland würde das gleiche Verhalten unter Körperverletzung strafbar sein [Link]

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