Sarah ist über diese Webseite gestolpert, bei der man alles rund um Mittelalter-, Fantasy- und Rollenspielgewandungen bekommen kann.
Unter anderem gibt es dort auch die Kategorie „Filmblut & Schminke“. Den Namen der Kategorie habe ich aber erst gesehen, nachdem ich den Eintrag „Feischpaste, dunkel“ gesehen habe. Schon witzig, das total aus dem Zusammenhang gerissen zu lesen.
Noch „witziger“ wird es, gibt man Fleischpaste bei Google ein – so kommt man nämlich zu Anleitungen, um Filmwunden zu schminken. Ein „Rezept“ dabei besteht zum Beispiel aus folgenden Zutaten:
* Wundwachs
* Spatel
* Fixierpuder
* Latexmilch
* eine Patronenhülse
* Fleischpaste
* Fleischgel
* Blut
* wenn nötig, eine Banane (!)
* Wasserkocher/ Mikrowelle
* eine vorgefertigte Austrittswunde
[…]
Erschreckend detailliert wird dort beschrieben, wie eine Wunde auszusehen hat, wenn sie mit einer bestimmten Waffe unter bestimmten Umständen erzeugt wurde. Und man – zumindest ich – ist hin und hergerissen zwischen schmunzeln und Kopfschütteln, wenn ich folgendes lese:
Mit der Patronenhülse das Einschussloch ausstechen, wie beim Plätzchenbacken.
In das Einschussloch Fleischpaste einarbeiten.
Das liegt daran, dass noch Pulvergase mit dem Geschoss unter die Haut gedrückt werden und das Gewebe dadurch angehoben wird. Die ist bei Schussverletzungen von mehr als ca. 40 cm nicht mehr sonderlich auffällig.
Einschüsse aus Entfernungen von mehr als 1 m hinterlassen keine sichtbaren Pulverrückstände an der Wunde, es sei denn, es wurde ein Vorderlader mit Schwarzpulver-Treibladung verwendet. In diesem Fall treten lokal stark begrenzt Verbrennungen teilweise 3.Grades auf, kreisförmig um den Einschuss angeordnet.
Die Austrittswunde mit Fleischpaste und Fleischgel einfärben und die Banane in kleine Stücke geschnitten in die Wunde legen. Die Bananenstücke sollten ungleichmäßig groß sein. Blut in die Wunde geben und den Darsteller platzieren. Aus der Austrittswunde ca. 100 ml Blut „auslaufen“ lassen und vereinzelt Bananenstücke in die Blulache legen.


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