Naja, im Moment nervt mich so einiges, aber was bedeutet das schon? Wenn etwas nervt, muss man zusehen, dass es aufhört – nach meiner Erfahrung ist es nutzlos, darauf zu warten, dass es von selbst weggeht.
Umso mehr muss ich mich über die Google-Ergebnisse wundern, wenn man „nervt mich“ eingibt. Sage und schreibe 1.710.000 Treffer landet die „allwissende“ Suchmaschine zu der Eingabe und trifft dabei auf was-weiß-ich-wieviele Einzelschicksale, die ihrem Frust Kund tun wollen.
Will man die Lösung zu einem Problem finden, ist Rat oftmals nicht unangebracht, aber was hilft ein Rat, wenn man angenervt ist? Muss man dann die Lösung nicht zuerst bei sich selbst suchen? Ich rede hierbei nicht unbedingt davon, stets Kompromisse einzugehen und Klein bei zu geben, wohl aber davon, auch mal alle viere grade sein zu lassen und durchzuatmen. Oftmals ist die Ursache gar nicht so schlimm wie die Wirkung und lässt sich möglicherweise leicht übergehen – oder zumindest damit leben.
Wem es stattdessen gut geht und einfach mal Lust hat, etwas Zeit zu verschwenden, kann Google ja mal auf die andere Weise ausprobieren. Ein paar Beispiele?
-> nervt mich
-> ich will nicht (107.000.000 Treffer, die ersten drei sind bezeichnend *g*)
-> wie soll ich nur (44.900.000 Treffer)
-> ich kann einfach nicht (65.500.000 Treffer)
-> was soll ich tun (16.700.000 Treffer)
-> beliebig fortsetzbar…


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