Null Bock auf Arbeit

Dass es in Deutschland viele Menschen gibt, die nicht arbeiten können, wissen wir. Dass darunter viele sind, die es nicht wollen, ist auch bekannt. Viel weniger weiß man über die Menschen, die arbeiten, es aber nicht wollen.

Glaubt man dem Engagement Index 2008 des Beratungsunternehmens Gallup, so befindet sich die deutsche Wirtschaft momentan in einem Motivationstief. Viele Mitarbeiter haben „Null Bock“ auf Arbeit und produzieren so einen wirtschaftlichen Schaden von 109 Milliarden Euro.

-> Artikel auf GMX.de

Auch dazu, was man tun kann, liefert GMX derzeit zwei Artikel; zum einen darüber, wie man im Job Erfolg haben und aus Fehlern lernen kann und zum anderen, wie man mehr Bewegung und Abwechslung in den Alltag bringt. Gut, der letzte Artikel befasst sich tatsächlich mit wortwörtlich mehr Bewegung, doch wer sagt, dass ein wenig Aktivität nicht vom drögen Arbeitsalltag ablenken kann?

Hier übrigens noch ein weiterer Artikel, wie man als Student „Null Bock“-Phasen überwinden kann.



Eine Antwort zu „Null Bock auf Arbeit“

  1. Es gibt einige leistungssteigernde und leistungsmindernde Faktoren, die berücksichtigt werden müssen. Heute ist es ja nicht mehr so, dass jeder einer Arbeit nachgeht, von der er 100% überzeugt ist. Viele arbeiten nicht mehr, sondern jobben nur noch um Geld zu verdienen. Das Geld, also finazielle Existenz steht im Vordergrund und nicht Spaß und Freude, wie es eigentlich sein sollte – Finde ich – . Wenn man nicht mit Herz bei einer Sache dabei ist, macht man auch keine 100% an Leistung, sondern vielleicht nur 50%. In vielen Situationen unseres Alltags begenen wir auch Menschen, wo man richtig merkt, dass ihre Arbeit sie nicht mit Freude erfüllt, sondern mehr eine Bürde darstellt. Denken wir nur mal an unfreundliche Kassierer im Supermarkt.

    Dem Großteil der Menschen, die keine Möglichkeit haben ein zufriedenes berufliches Dasein zu erleben und sich mit solchen Jobs abplagen, nur um exestieren zu können ohne voll auf staatliche Unterstützung angewiesen zu sein, sind wohl in der Mehrzahl. Andere Menschen hingegen, zu denen auch ich mich zähle, sind nicht arbeitsscheu, aber sie sehen es auch nicht ein, Tag für Tag einer Arbeit nach zu gehen, die sie total unzufrieden macht oder vielleicht sogar seelich krank. Für diese Menschen haben andere Dinge als Geld Priorität und dafür wird auch in Kauf genommen vom Staat zu leben, bis sich die Möglichkeit ergibt, dass man eine Arbeit anfangen kann, wo man zufriedenheit und Erfüllung findet.

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