Niedersachsen hört mich ab – ich ziehe um!

Und das darf der Verfassungsschutz gerne hören – tut er vermutlich eh schon, wenn nach der Meldung auf Heise.de geht:

Abhören von Wohnungen in Niedersachsen auch in Zukunft möglich
Das nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 ermöglichte Abhören von Wohnungen durch den Verfassungsschutz ist in Niedersachsen auch in den kommenden fünf Jahren möglich. Dies sieht das neue Gesetz zum Verfassungsschutz vor, das am Mittwoch im Landtag in Hannover mit großer Mehrheit verabschiedet wurde. Neben den Regierungsfraktionen von CDU und FDP stimmten auch die Abgeordneten der SPD für das neue Gesetz, das zum 1. Februar 2009 greifen soll.

Und wieder einmal kotzt mich eines unserer Bundesländer ziemlich an. Was den Extraavantgardismus in Deutschland angeht, rangiert Niedersachen für mich ganz dicht hinter Bayern. Aus diesen beiden Ländern kommen regelmässig die abstrusesten und kontroversesten Vorschläge und Gesetzesentwürfe, unter denen die Bewohner leiden müssen.

Leiden müssen? Was ist mit der Demokratie und der Möglichkeit, zu wählen? Gibt es natürlich und zumindest aus meiner Sicht, sind die Wahlen hier in Niedersachsen meist nicht eindeutig vorhersehbar. Aber anscheinend finden die meisten Landeseinwohner alles gut so, wie es läuft. Und damit auch, dass sie aufihr Privatleben weitgehend verzichten müssen. Gleich mal schauen, ob der Bundestrojaner schon auf meiner Festplatte stöbert…



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