Protest gegen die GEMA – von ungewohnter Seite

Das interessante an der GEMA ist, dass sie nicht nur das Leben der Verbraucher schwer macht, sondern auch das der Anbieter, die sie ja eigentlich schützen will.

Damit die eigene auditive Kreation von der GEMA geschützt wird, muss man Anträge ausfüllen und Gebühren bezahlen. Dazu ist alles, was man in seinem Stück verwendet hat, anzugeben. Und genau diesen Umstand macht sich der Komponist Johannes Kreidler zunutze, um auf die Praktiken der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Verfielfältigungsrechte aufmerksam zu machen.

Am 12. September 2008 will der Komponist Johannes Kreidler bei der GEMA
sein neues Stück anmelden. Für die gerade mal eine halbe Minute lange
Komposition will der Musiker entsprechend den Anforderungen der GEMA
über 70.000 Formulare abgeben. Kreidler will mit der Aktion gegen das
bestehende Urheberrecht protestieren.

Ich finde das großartig und könnte ich am 12. September in Berlin sein, ich wäre garantiert vorm Hauptsitz der GEMA, um zu applaudieren :)
Nicht nur, weil es eine Protestaktion ist, sondern auch, weil die GEMA selbst mit ihren eigenen Werkzeugen intelligent und auf künstlerisch elegante Weise auf die Schippe genommen wird.



Eine Antwort zu „Protest gegen die GEMA – von ungewohnter Seite“

  1. weg mit der Gema ,Musik ist für die Welt ohne Sperren ohne Schranken ,ein guter Musiker ist noch nie verhungert, das meiste Geld verdienen eh nur die Funktionäre dieser Möchtegern Polizisten der Musikbranche.

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