Das interessante an der GEMA ist, dass sie nicht nur das Leben der Verbraucher schwer macht, sondern auch das der Anbieter, die sie ja eigentlich schützen will.
Damit die eigene auditive Kreation von der GEMA geschützt wird, muss man Anträge ausfüllen und Gebühren bezahlen. Dazu ist alles, was man in seinem Stück verwendet hat, anzugeben. Und genau diesen Umstand macht sich der Komponist Johannes Kreidler zunutze, um auf die Praktiken der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Verfielfältigungsrechte aufmerksam zu machen.
Ich finde das großartig und könnte ich am 12. September in Berlin sein, ich wäre garantiert vorm Hauptsitz der GEMA, um zu applaudieren :)
Nicht nur, weil es eine Protestaktion ist, sondern auch, weil die GEMA selbst mit ihren eigenen Werkzeugen intelligent und auf künstlerisch elegante Weise auf die Schippe genommen wird.

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