ausgeguckt: Mein Führer

Nichts neues von der Front…

https://i0.wp.com/www.moviegod.de/images/dvd/00015/1420/1420_xxl.jpgNagut, vielleicht schon – mittlerweile ist ja „Mein Führer“ auf DVD erschienen (zumindest im Verleih). Ich hab reingeschaut mit der Erwartung, eine Komödie zu sehen.
Ist es gar nicht. Nagut, selbst das muss man relativieren – der Film ist nicht witzig, wohl aber komisch. Was ich besonders daran mochte: es ist eine subjektive Komik, auf die nicht extra aufmerksam gemacht wurde.

Lose wurde sich an bestimmte Fakten gehalten, wie der zunehmende Verfall und die Paranoia Hitlers, aber viele Dinge wurden auch zugunsten der Story eingepflegt.

Überrascht hat mich auf jeden Fall Helge Schneider, den ich, ohne zu wissen, dass er Hitler spielt, wohl nicht erkannt hätte. Sehr überzeugend jedenfalls und teilweise sogar recht hintergründig.
Für mich auf jeden Fall also ein Film zum gerne Anschauen.

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Ich war versucht, Parallelen zu ziehen zu „Der Untergang„, doch insgesamt ist das wohl eher nicht angebracht, die Genres und Ansprüche der beiden Filme sind einfach zu verschieden.

Interessant vielleicht noch für Filmemacher sind die Making-Of’s auf der Disc. Hier sieht man recht deutlich, in welchem Zustand sich deutsche Filmemacher befinden – zwischen Budgetknappheit und Entdeckung der Möglichkeiten ziegt sich sogar der Regisseur eindeutig begeistert von den Möglichkeiten, die ihm die Techniken bieten. Meiner Meinung nach nicht unbedingt eine glänzende Auszeichnung für einen Filmschaffenden, diese Tatsache auf diese Weise öffentlich zu machen.

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Schön subtil übrigens: Ulrich Noethen als Heinrich Himmler, dessen Arm im späteren Verlauf des Films geschient ist und so zu einem ständigen Hitler-Gruß erhoben ist.



2 Antworten zu „ausgeguckt: Mein Führer“

  1. Diese Film ist Reine! Hitle bist Gros man!

  2. Ich bin ein Gutmensch und gehe einfach mal davon aus, dass du Helge Schneider in seiner Rolle gemeint hast, Roman :)
    Trotz allem, was er geschafft hat, war Adolf Hitler ein kranker Mann, der falsche Mann zum richtigen Zeitpunkt. Die Verbrechen, die während seiner „Regentschaft“ begangen wurden, sind unverzeihlich und unmenschlich. Dabei sollte jedoch auch nicht vergessen werden, dass er nie so weit hätte kommen können, wenn es ihm nicht von vielen anderen Menschen ermöglicht worden wäre.

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