Paradox: immer, wenn man jede Menge gemacht hat, hat man das Gefühl, nicht genug gemacht zu haben.
Das hat durchaus einen logischen Hintergrund.
Zeit ist relativ und es ist bekannt, dass die Zeit schneller vergeht, wenn man viel zu tun hat. Dadurch kann man auf den Gedanken verfallen, die Zeit verliefe zu schnell und das, was man wirklich machen muss oder sollte, dazu kommt man nicht.
Auch das ist logisch und nachvollziehbar.
Die Lösung liegt aber in der Anordnung der Prioritäten. Denn eigentlich verschwendet man ja keine Zeit, schließlich ist sie ausgefüllt mit lauter Dingen, die man verrichtet. Aber nicht die richtigen!?
Denn genau die Dinge, die man machen sollte, aber nicht tut, die sorgen für das „Zeit verschwendet“-Gefühl. Es ist das schlechte Gewissen, das sich zu Wort meldet und im völlig falschen Moment darauf besteht, etwas zu tun, wann man es gar nicht tun kann.
Gibt es daraus einen Ausweg? Kaum. Einzig und allein den, die eigenen Prioritäten neu zu orden.
Entweder: sich darauf konzentrieren, nur das zu tun, was man wirklich tun sollte oder einfach damit zufrieden sein, dass man die Zeit, die man hat, bestmöglich genutzt hat.
Es liegt also nicht daran, dass man Arbeit verrichtet hat. Auch nicht so sehr daran, welche das war, sondern vorrangig daran, wie zufrieden man damit ist.
Warum ich das eigentlich schreibe? Weil genau so mein vergangenes Wochenende aussah: völlig verplant mit den verschiedensten Dingen, die ich verrichten musste, verrichten wollte und mit einigen Dingen, die ich nicht verrichten konnte. Damit muss man sich abfinden, schätze ich. Dass die Kapazitäten irgendwann einfach erschöpft sind.
Wenigstens hab ich jetzt eines nachgeholt: endlich wieder einen Blogeintrag schreiben!
P.S. eigentlich wollte ich noch ein paar neue Fotos der „lightlines“-Serie präsentieren, aber der Upload läuft im Moment so derbe langsam, dass ich das später machen werde.

Hinterlasse einen Kommentar