Neulich hab ich ein Thema aufgegriffen, das sich um die Sinnlosigkeit des Daseins drehte und darum, diesen Zustand zu ändern. Vom Erkennen der Schönheit in kleinen Dingen war die Rede, von Tun der Dinge, die einem besonders liegen, vom Treiben lassen und Genießen.
Heute ist mir klar geworden, es gibt noch reichlich mehr Dinge, die einem Sinn im Leben verschaffen können. Allen voran eine ganz bestimmte Sache.
Es ist kein gutes Gefühl, antriebslos zu sein. Und wie geht man mit Enttäuschungen um? Ignorieren und weitermachen? Sicherlich besser, als sich davon einschüchtern und unterbuttern zu lassen. Aber nicht gerade einfacher. Antriebslosigkeit ist der gefährliche Schatten, der aufpasst, dass dir das Leben nicht zu nahe kommt.
Gestern noch sorglos, heute dagegen im Freiflug. Als wenn dir die Reifen während der Fahrt geklaut werden.
„Alles wird gut“ und „Ist doch nicht so schlimm“ sind zwei der seltenen Sätze, die weh tun, wenn sie nicht zutreffen. Objektiv betrachtet mögen sie auch zutreffen, halten einen aber nicht davon ab, immer das Schlimmste an einer Situation zu sehen. Objektiv betrachtet sind wir auch nur ein bedeutungsloser Staubfunke im Universum und doch sind wir alles, was wir haben.

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