ausgelesen: Die Töchter des Drachen/Der Thron der Libelle

Zuletzt hatte ich den neunten Band von Hohlbeins „Chronik der Unsterblichen“ gelesen. Nun habe ich zwei weitere Bücher von ihm durch und es war eine Reise in die Vergangenheit.
„Der Thron der Libelle“ war das erste Buch, das ich von Hohlbein gelesen habe und ich hätte zu keinem besseren greifen können. Tatsächlich halte ich es immer noch für eines der Besten von ihm.
Vor einer Weile hat mich dann eine Freundin darauf hingewiesen, dass der „Thron der Libelle“ nur ein Fortsetzungsroman von „Die Töchter des Drachen“ ist und mir einen Band in die Hand gedrückt, in dem beide Romane zusammen verlegt wurden.

Die Story, die Atmosphäre und die Charaktere sind über jeden Zweifel erhaben. Passend dazu folgender Kommentar von Amazon.de:

Hohlbein entwirft hier eine Welt, die wirklich grösstenteils schlüssig ist, und zudem einen Plot, der sich wohltuend vom Fantasyeinheitsbrei abhebt. Für jeden Leser, der irgendein Buch von Hohlbein gelesen hat und mochte, sind diese beiden Romane ein absolutes „Muss“, und selbst diejenigen, die Hohlbein mit (durchaus berechtigter) Skepsis entgegnen, aber Fantasy nicht abgeneigt sind, sollten zuschlagen.

Obwohl es weit in der Zukunft spielt, ist die Hintergrundgeschichte sogar größtenteils frei von Logikfehlern.

Die Töchter des Drachen„Meckern“ kann man nur beim Buch selbst – besonders der erste Band strotzt nur so vor Fehlern. Hauptsächlich Rechtschreib- und Orthographiefehler, aber auch viele drucktechnische Fehler, die man beim Durchsehen eigentlich hätte finden können und müssen. Zeitweilig tauchen auch kleinere Kontinuitätsfehler auf, wenn z.B. eine Person eine Waffe in der Hand hat und jemand anders sie später benutzt.
Etwas ärgerlicher finde ich jedoch die Hartnäckige Verwendung von „Meilen“ als Entfernungsmaß, zusammen mit „Metern“. Das ist ein Fehler der Konzeption und hätte eigentlich vermieden werden müssen.

Nichtsdestotrotz hat man es bei den beiden Büchern mit sehr guter Fantasyliteratur zu tun, die zwar Umsetzungsschwierigkeiten beinhaltet, aber den Leser dennoch an seine Seiten fesselt.



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