Eigentlich. Ja, eigentlich würde ich das Video unten am liebsten völlig ohne Kommentar oder überflüssige Worte posten. Aber wer mich kennt, weiß, dass ich das nur schwer hinbekomme :)
Wenn ich mal nicht andere Musik höre, dann höre ich gern langsamere, melodischere Musik. Jedoch auch nicht unbedingt Schmuseklassik oder etwas in der Richtung.
Gekommen bin ich aus der Richtung Enya und Vangelis – dessen Musik dürfte man wohl als New Age oder auch Ambient bezeichnen können, teils auch als Dark Ambient/Elektronik, wenn man an die Soundtracks von Blade Runner oder 1492 denkt.
Dann habe ich einen Schwenk über mittelalteliche Musik (Medieaval Folk) gemacht – In Extremo, Subway to Sally, Schandmaul, Medieaval Babes und bin so zu Qntal, Helium Vola und Dead Can Dance gekommen. Das dürfte sich dann immer noch im Rahmen von Ambient (Qntal, Dead Can Dance) und Dark Ambient/Elektronik (Helium Vola) bewegen. Über einen Sampler mit deren Musik bin ich dann auf Mila Mar gestoßen. Vertreten mit dem Titel „Elfensex“. Klingt witzig, ist aber durchaus ernst zu nehmen. Beschrieben wird das Genre mit Neoklassik, aber ich tue mich schwer, es in irgendeine Schublade zu packen. Elfensex ist auch der Titel des Albums, auf dem das Lied ist und hier findet sich eine Rezension dazu, die zwar über alle Maßen positiv ist, von der ich aber ziemlich sicher bin, dass sie direkt nach dem Hören der CD geschrieben worden ist. Nehmt das als Argument ;)
Jetzt kommt der Cloú an der Sache: auf einem anderen Sampler hörte ich ein Lied von einer gewissen Milú und verliebte mich gleich noch einmal! (In das Lied „Swan“, um genau zu sein). Und gibt man „Milú“ bei Wikipedia ein, erhält man eine sehr anschauliche Beschreibung über ein bisher noch nicht allzu langes, aber recht bewegtes und vor allem erfolgreiches Künstlerleben. Auf dessen Pfad auch der Name „Mila Mar“ auftaucht. Das ist nämlich der Name der Band, in der Milú bis 2003 gesungen hat. Die Biographie auf Wikipedia.de sollte man tatsächlich mal kurz überfliegen, dann muss ich hier nicht so viele schöne Worte finden.
Interessant dabei auch die Bandbreite ihrer Musik. Eigentlich immer in bedachten und stimmbetonten musikalischen Gefilden unterwegs, gibt es von ihr zwar auch hymnisches, nachdenkliches aber auch unbeschwerteres, lebhafteres und (zusammen mit Peter Heppner und Kim Sanders) ambitioniertes von ihr zu hören. Das ist mir durchaus sympathisch – genauso wie die Tatsache, dass das erste Konzert (wie auch wohl die Gründung?) in Göttingen statt fand.
Ich kann mich schwer für ein letztenendes verlinktes Video entscheiden, nehme dann aber doch dieses:
miLú – Frida (backstage in Tokio with Gomez)
… und empfehle, auch die anderen Links anzuklicken ;)
Ich weiß, das macht man eigentlich nicht, aber falls das hier jemand ganz bestimmtes liesst, ist das Folgende an ihn gerichtet: „Kraft aus Schmerz.“ – das musste nicht nur die Frau hinter Milú lernen.

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