ausgeguckt: I am Legend

Neues vom Unsterblichen-Filmprojekt:
Ein neuer „Milestone“ ist erreicht. Heute habe ich leicht verspätet das Ende des Films schneiden können und ich muss sagen, ich bin echt erleichtert. Ist die letzte Szene vorbei und das Black kommt, kann man – wenn man ganz genau hinhört – einen leisen Rumms hören. Das ist der Stein, der mir dabei vom Herzen gefallen ist ;)

Jetzt kommt noch die Feinarbeit und der Ton/Musik.

Gestern habe ich endlich mal wieder nen ordentlichen Film gesehen: „I am Legend„. Jaja, ich weiß, Hollywood-Streifen und dazu noch ein Zombiefilm und wenn das alles nicht reichen würde, auch noch ein Will-Smith-Film. Aber hey, was solls, nach „Die letzte Legion„, „Der goldene Kompass“ und „Hitman“ war das endlich mal wieder eine sehenswerter Film.

Vor allem wegen dem aufgewendeten Handwerkszeug, würde ich sagen. Der Stil ist nicht neu, aber gut durchgezogen. Man kann sogar dem Licht eine eigene Rolle im Film zusprechen. Die Trostlosigkeit einer verlasseneren Welt gibt es anderswo sicher überzeugender, aber das macht für mich die schauspielerische Leistung von Will Smith wieder wett. Auch wenn unbedingt eine nackter-Oberkörper-Szene drin sein musste, ist seine Rolle nicht zu verachten. Die Angst, die er spürte, ist für mich fast greifbar gewesen – schade dabei, dass sie am Ende unbedingt einen Hollywood-Helden aus ihm machen mussten. Aber das war vermutlich auch ein Grundbaustein der Konzeption gewesen.

Das meiste hat man halt schonmal irgendwo gesehen.
Die Computerzombies sind durchaus ansehnlich und überraschten mich positiv mit ihrer Aggressivität und damit, dass sie nicht diesen schlurfenden Gang an den Tag – respektive die Nacht – gelegt haben. Auch ist der Film nicht so blutrünstig wie so manch anderer Zombiefilm, das kann ich nur begrüßen.

Also eine nette Beschäftigung für einen netten Abend.
Man ist gut unterhalten und kann sich sogar mit dem Hauptcharakter identifizieren, hängen bleibt aber nicht allzu viel.



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