Wider die Sonne

Was für ein Tag war heute?
Einer dieser frühen Frühlingstage. In der Luft liegt noch der Geruch von Winter und die Schatten sind blau, kalt und hart. Sie werden durchschnitten von einem orangen Sonnenlicht, dessen Quelle tief steht, von keiner Sonne verdeckt wird und sich seinen Weg durch die noch kahlen Äste der Bäume sucht.

Als ich heute in die Stadt bin, hat mich die Sonne dermaßen geblendet, dass ich die meiste Zeit kaum etwas sehen konnte und zwischendurch sogar mit jemandem zusammen gestoßen bin.

Nicht immer zeigt sie uns also, wo es lang geht? Ist die Sonne nicht immer Symbol für Leben und Hoffnung? Ärgert sie uns manchmal etwa auch und ist zuviel Licht genauso wie zuviel Schatten?
Sie kann uns blenden und verbrennen.

Doch so sehr mir die Sonne auch zugesetzt hat auf meinem Weg – in der Kälte des Tages hat sie mich auch die ganze Zeit über gewärmt.



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