Ja ich weiß, in den letzten Tagen sind Neuigkeiten hier spärlich gesät.
Möglicherweise wäre es etwas mehr, wenn ich an dem Schnitt-PC einen Internetzugang hätte, denn da sitze ich im Moment die meiste Zeit über.
Eigentlich geht es ganz gut vorwärts. Es tut gut anzusehen, wie sich alles fügt und aneinander kommt. Manches davon kommt besser anderes schlechter aneinander. Es gibt natürlich auch zahlreiche Dinge, mit denen ich unzufrieden bin oder für die ich mir etwas neues ausdenken muss, aber das sind Herausforderungen, denen man sich gerne stellt, denn bei der Arbeit am Schnittplatz hat man immer ein Endziel vor Augen und kann zusehen (wenn es gut läuft) wie man dem näher kommt.
Heute hatte ich ein Treffen mit meiner Leiterin der Tonbearbeitung (Ich geb’s zu, „Supervising Sound Editor“ klingt besser ^^) und sie ist schon ganz begei… geschockt von der Arbeit, die auf sie zukommt :)
Ich finde es interessant bei anderen zu sehen, was mir selbst schon während dem Dreh aufgefallen ist: Schauspielern ist gar nicht so einfach. Vor allem, dass es nicht danach aussieht und noch weniger, dass es danach klingt. Und dieses Problem haben wir jetzt: oftmals klingen die Dialoge einfach so, als würden sie gespielt. Das fiel meinen „Untergebenen“ beim Dreh absolut nicht auf und wenn ich deswegen interveniert habe, ging es mal eine kleine Weile besser und dann fiel man wieder in den Trott hinein. Aber wenn sie selbst es dann im Fernsehen sehen, merken sie es ebenfalls.
Das ist wohl etwas, das man lernen muss. Vielleicht hätten wir das vor dem Dreh besser durch Proben beheben können, doch die Zeit hatten wir nicht. Die müssen wir jetzt investieren und meine Sound Editorin schlug sogar vor, große Teile der Dialoge nochmal nachzuvertonen und neue Aufnahmen zu machen.
Es bleibt also weiter spannend und die Arbeit nimmt (noch) kein Ende.
Dennoch hier mal wieder ein paar neue Screenshots als Schnupperhäppchen:


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