Der Streß, den man sich selber macht.

Letztes Jahr gab es Zeiten, in denen hatte ich soviel zu tun und soviel Streß, dass ich manchmal nicht mehr weiter wusste und in seltenen Momenten der Ruhe einfach nur dasaß und an nichts gedacht habe.
Der Schlafmangel machte mich zu einem Zombie und ich musste Acht geben, zwischendurch etwas zu essen :)

Im Moment habe ich ungefähr genauso viel Streß, das kommt von der Uni und von der Postproduktion des Unsterblichen-Filmes. Wann immer ich kann, bin ich in der Bibliothek und schneide dort am Film. Das dauert dann meistens bis in die Nacht hinein.
Aber ich bin nicht unzufrieden damit. Ich mache es gerne, obwohl ich genauso wenig Zeit habe, wie oben beschrieben.

Gibt es also mehrere Arten von Streß?
Vielleicht mehrere Abstufungen von Streß, aber wenn man mal davon ausgeht, dass sich die beiden bei mir wenig unterscheiden, dann liegt des Rätsels Lösung woanders. Nämlich bei mir.

Beziehungsweise bei jedem von uns. Dann liegt es daran, wie wir mit Streß umgehen, bzw. woher er stammt. Manche Arbeiten nehmen wir bereitwillig auf uns und erledigen sie gerne, obwohl sie uns Mühe und Ressourcen kosten. Andere weniger und die scheinen uns dann noch mehr zu schaffen zu machen.
Doch wenn sich die Arbeiten nur darin unterscheiden, wie gerne wir sie machen, dann können wir auch beeinflussen, wie sehr sie uns zusetzen.



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