Das Große im Kleinen sehen.

Ging es euch heute auch so?

Habt ihr euch dabei ertappt, nach draußen zu sehen – schlechtes Wetter vorm Fenster – und zu sagen: „Das neue Jahr fängt ja gut an.“ Oder vielleicht heute morgen mit einem Kater aufgewacht, im Bad vor lauter Orientierungslosigkeit vielleicht das Regal herunter gerissen oder festgestellt, es ist gar nicht das eigene Bad? Habt ihr an einem besonders tollen Tee oder Kaffee genippt, jemanden angerufen, mit dem ihr lange nicht geredet habt oder in eurem Postkasten einen Brief gefunden?
Und habt ihr euch danach immer gesagt: „Das neue Jahr fängt ja gut an“?

Ist das Aberglauben? In jedem kleinen Detail ein Zeichen sehen zu wollen?
Was ist es? Wunschdenken, fantasieren, träumen, hoffen oder fürchten? Was immer es ist, es ist menschlich. Es ist, einen Sinn zu suchen in den Dingen, die uns gegeben sind und uns wiederfahren. Das ist etwas, das kein Wesen auf dieser Erde außer uns vermag. Es ist das, was uns verletzlich macht und einzigartig.

Ich habe mein neues Jahr mit Freunden begonnen.
Mit einer Grippe, mit vielen netten Worten, mit glücklichen Augen und bangen Hoffnungen. Mit einer Fahrt über eine einsame Autobahn, nur mein Auto, meine Musik und mir. Das sind verdammt viele Zeichen fürs kommende Jahr. Das ist mein kommendes Jahr? Oder auch nicht….

Es ist das, was wir sehen wollen und was wir bekommen, wenn wir es zulassen.

Frohes neues Jahr euch allen dort draußen!
Kraft
Mut
Fantasie
Hartnäckigkeit
Selbstbewußtsein
Offenheit
Ehrlichkeit
Aufrichtigkeit
Gesundheit
und Energie
wünsche ich euch.



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