Und? Heute ist doch der letzte Tag der Games Convention oder? Wie wars, wie ist sie? Neuer Besucherrekord? Irgendwelche Skandale oder besondere Neuigkeiten? Letzteres vermutlich nicht, die verschiedenen Line-Ups der verschiedenen Hersteller und Entwickler waren ja schon länger vorab bekannt.
Und die PC-bezogenen Newsletter sind in den letzten Tagen auch überproportional gefüllt mit Spielenews.

Newsletter – die selektierte Newsaufnahme. Und viel zurückhaltender und kontrollierter. Ich bin sicher, hätte ich einen Fernseher, hätte ich die Fragen von oben nicht stellen müssen. Dann hätten mir genügend Nachrichten und Sendungen vom bahnbrechenden Erfolg (oder eben dem Gegenteil) berichtet. Wenn ich Glück gehabt hätte, hätte sogar irgendein Sender versucht, die Killerspieldebatte nochmal aufzukochen. Alle schönen großen, lauten und vielen Dinge, die man gar nicht wissen will.
Ich gebe zu, so manche Meldung und Nachricht geht an mir vorbei ohne Fernseher. Aber das beweißt auch, wie fixiert die Menschen noch sind auf den Fernseher. Das Medientransportmittel Nummer eins? Wenn ich mir anschaue, was dieses Medium so zu bieten hat, ist es nicht ganz verwunderlich, dass das Internet gegenüber dem TV immer mehr an Bedeutung gewinnt. Vielleicht ist es hier wie mit dem Vergleich zwischen VHS-Kassette und DVD. Das Internet (die DVD) bietet viel mehr flexibilität und Freiheiten. Die Bandbreite an Informationen ist höher und wir können sie mit entsprechenden Hilfsmitteln besser Filtern.
Bleibt natürlich abzuwarten, wohin das noch führt. Aber nachdem nun nicht nur das Fernsehen auf das Handy kommt, sondern auch das Internet – und dazu noch an alle möglichen anderen Orte, ist anzunehmen, dass es von den Medienanstalten noch mehr beachtet wird und sich das Informationsangebot dem, des Fernsehers angleicht.


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