Auch wenn der GC-Artikel gut anzukommen schien, muss ich ihn heute schon wieder vom Thron schubsen.
In einem Text (Lübke: Alternatives Wirtschaften, 2003) habe ich heute gelesen, dass wir bereits in der Lage sind, Autos zu bauen, die so viel Öl sparen, wie die OPEC im Jahr verkauft. Das ist toll. Jedoch nichts neues. Und bringen wird diese Erkenntnis auch kaum etwas.
Energie-/Ölsparende Autos wird es erst geben, bzw. sich durchsetzen, wenn es kein Öl mehr gibt. Solange noch welches übrig ist, wird es Menschen geben, die es aus der Erde holen, um daran zu verdienen.
Ist es aber nicht total irrsinnig, das zu tun?
Wir leben auf diesem Planeten und holen Dinge aus ihm heraus, die sich nie wieder regenerieren können. Das ist, als würden wir den Ast aushöhlen, auf dem wir sitzen. Mit welchem Recht und welchem Notfallplan beuten wir den Planeten aus, der uns das Leben gibt?
Ich meine, wir kennen und verstehen die Natur, das Leben auf unserer Welt um Großteil. Wir wissen, wie gut es ausbalancier ist und was für fatale Folgen es haben kann, wenn man etwas weg nimmt.
Ignorant und kurzsichtig fressen wir uns über die Welt hinweg.

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