Deinem unschuldsblonden Haar spricht deine tiefe Stimme zuwider. Deine aristokratische Blässe unterliegt deinem forschen Auftreten und die Kette um deinen Hals schmeichelt nicht, sondern herrscht.
Wie ein warmer Sommerregen klingt dein Lachen – den Verstand umfangend, sorglos anhaltend. Unstet und voller Neugier blicken deine Augen, tiefblau, doch zu scheu, um darin einzutauchen.
Nicht makellos schön bist du, doch voll schöner Makel.
Nicht glatt wie ein Traumbild, sondern erhaben wie die Wirklichkeit. Schürst Hoffnungen und zerschlägst sie, weckst Erwartungen und erfüllst sie.
Dich zu gewinnen gleicht einer Eroberung, dich zu halten ist stete Arbeit. Deine Nähe ist der Boden, auf dem die eigene Seele wachsen kann. Du bist das Salz, nicht das Gold.

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