Zwei Meldungen aus verschiedenen Quellen sind mir heute unter die Augen geraten:
Der Veräußerung gebrauchter Sachen an Gebrauchtwarenhändler und Pfandleiher wird in einigen US-Staaten zu einer höchst bürokratischen Angelegenheit. In Utah und Florida sind bereits Gesetze in Kraft, die den Händlern vorschreiben, bei der Annahme von gebrauchten Waren nicht nur allerlei Daten aufzuzeichnen und der Behörde zu übermitteln.
Sondern sie müssen sogar die Fingerabdrücke ihrer Kunden nehmen. Zwei weitere US-Staaten, Rhode Island und Wisconsin, bereiten ähnliche Gesetze vor. Als Ziel der Maßnahmen wird die Eindämmung des Handels gestohlener Waren angeführt. Insbesondere Händler gebrauchter Musik- und Videoaufzeichnungen sind über die neuen Vorschriften verärgert …
heise.de
Mehrere US-Bundesstaaten haben neue Gesetze verabschiedet, die den Handel mit gebrauchten Musik-CDs deutlich erschweren, berichtet das Fachmagazin Billboard.
In Florida müssen Händler von CD-Verkäufern nicht nur einen
Fingerabdruck nehmen und eine Ausweiskopie anfertigen, sie dürfen die
CDs auch nicht mehr bar bezahlen.
golem.de
Ist ja bereits hinlänglich bekannt, dass die USA gerne über jeden ihrer Bürger (und auch Nichtbürger) bescheid weiß. Aber jetzt sind sie ganz clever, indem sie auch Nichtmitarbeiter der Regierung dazu benutzen, Informationen über ihre Mitmenschen zu sammeln.
Ach, was würden wir nur ohne die USA machen. :)

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