Ich weiß, wer du bist … und jetzt auch, was du gerade machst

Na das ist doch mal wieder ein toller „Service“, den die Deutschen da gerade entdecken und der nach amerikanischem Vorbild zu uns herüber geschwappt kommt.
Angelehnt an den amerikanischen Dienst „Twitter“ kann man über diese und ähnliche Seiten seinem Freundeskreis mitteilen, was man gerade so tut. Das Wort „Freundeskreis“ stammt dabei aus dem Golem.de-Artikel und ist meiner Meinung nach nicht ganz allumfassend.
Für findige User, Hacker oder Regierungsangestellte ist es inzwischen kaum ein Problem, die Identität eines Menschen über das Internet aufzudecken und einige – auch persönliche – Informationen über ihn zusammeln. Dazu gehört nicht nur Lebenslauf, Kauf- oder Surfgewohnheiten sondern jetzt auch der momentane Aufenthaltsort und die momentane Beschäftigung. Aktueller und umfassender gehts ja wohl nur noch mit einer persönlichen Webcam, die das Leben jedes einzelnen in Echtzeit ins Internet überträgt.
Es dauert vielleicht noch einen Moment, bis die Stimmen der Datenschützer laut genug werden, das die Benutzerzahlen wieder zurück gehen, doch im Moment ist dre Trend erstmal voll im Kommen.

An verschiedenen Stellen fragt man sich übrigens noch, welchen Nutzwert diese Dienste aufweisen. Nunja, einer ist ja oben angeschnitten, wenn auch zwischen den Zeilen. Der andere ergibt sich ganz klar aus dem untenstehenden Screenshot. SCHON IMMER hat man auf einen Dienst wie frazr gewartet, soviel dürfte jetzt wohl klar sein.



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