Re-Cycle

Was kann trauriger sein als eine Welt voller Dinge, die vergessen wurden? Das müssen sich auch die Brüder Pang gedacht haben – Exilchinesen in Thailand, die recht erfolgreich mit ihren Filmen sind.

Recycle gefällt mir persönlich auch, obwohl ich kein großer Asia-Movies Fan bin. Das liegt wohl daran, das er – zwar anfangs nah an der Klischeegrenze – mit schönen Stilmitteln arbeitet und sich nicht in die Horror-Nische drängen lassen will. Er will eine Botschaft verkünden und dabei unterhalten. Das wird recht erfolgreich erreicht, denn trotz der Jenseitsthematik und Märchensymbolik erreicht er auch ein westliches Publikum.

Die Story:
Eigentlich wollte sich Bestsellerautorin Ting-Yin für ihr neues Buch und Debüt im Horrorgenre ja etwas Zeit lassen, doch nachdem der eifrige Agent bereits den Medien davon trompetet hat, muss sie sich jetzt eben unter Hochdruck ein Werk über Geister, Magie und Dämonen aus den zarten Fingern leiern. Damit aber nicht genug der Schrecken: Kaum, dass sie mit der Arbeit los legt, manifestieren sich Erscheinungen in ihrer Wohnküche, und kurze Zeit später findet Ting-Yin ganz real im Jenseits wieder.

-> Review auf Asianmovieweb.com



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