Emsdetten: Warum unterhalten wir uns eigentlich über Computerspiele und nicht die Waffen, die der Junge dabei hatte?

Ein langer Titel, ich weiß :) aber es ist ein interessantes Zitat aus einem Beitrag des heute Journals auf ZDF (Video). Auf verschiedenen Seiten wird bereits Kritik an der Angst- und Panikmache der Politiker, sowie deren Hetzjagd auf sogenannte „Killerspiele“ laut, die ich gern unterstützen möchte. Natürlich wird immer ein Sündenbock gesucht, aber wo liegen die wahren Ursachen?

C. Kresse hat eine gute Zusammenfassung geschrieben, „Um der populistischen Hetzjagd der Politiker entgegen zu wirken…“, auf die ich hier gern hinweisen möchte. (Bisher) 9 Fakten zum Thema: Was Sie wissen sollten.

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Ich weiß nicht wie viele hundert Stunden ich mit diesem Ausbildungsprogramm für Amokläufer verbracht habe, aber die reine Spielzeit dürfte mittlerweile bei 2-3 Monaten liegen. Wie viele ich mittlerweile virtuell niedergestreckt habe? Das kann ich nicht einmal schätzen. Es müssen einige tausend gewesen sein. Wie gewaltbereit ich bin? Ich habe noch nie in meinem Leben einem Menschen mit der Faust ins Gesicht geschlagen, einen am Boden liegenden getreten oder jemanden mit Absicht physisch verletzt.

In den letzten Tagen überschlugen sich die Berichterstattungen zum Amoklauf in Emsdetten. Dabei wurden einige Unwahrheiten hinzugedichtet und unter anderem den Computerspielen eine Schuld oder Teilschuld in die Schuhe geschoben – mal wieder. Was ist dran an der suggerierten engen Verbindung des Spiels Counter-Strike und den Geschehnissen vom 20. November?

Offener Brief an Dieter Wiefelspütz MdB



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