Abschiedsbrief des Emsdettener Amokläufers

Zu dem Abschiedsbrief bin ich über einen Beitrag des Bogs „jetzt red i“ gekommen. Anfangs war ich skeptisch über dessen Authentizität, aber der Brief wird vielerorts zitiert und die Zitate passen.

Ich habe lange überlegt, selbst auf diesen Abschiedsbrief zu verweisen, denn es ist nicht ganz gefahrlos, solches Gedankengut an andere weiterzugeben. Darum hier meine ausdrückliche Warnung: Das unten verlinkte Dokument ist der Abschiedsbrief eines Mörders, der wohlgeplant vorhatte, Menschen zu töten!
Ich distanziere mich ausdrücklich von der verlinkten Seite und möchte betonen, dass der Inhalt in keiner Weise meine persönlichen Sichtweisen widerspiegelt.

Sicher beinhaltet er viele Denkweisen, die anderen wohl bekannt
vorkommen dürften. Aber man muss auch beachten, dass dieser Junge ein
Extrembeispiel ist. Dass er desillusioniert und engstirnig war. Er besaß
einfach nicht die Perspektive, um seine Situation richtig einschätzen
zu können und er machte sich anscheinend bei vielen Dingen nicht die
Mühe, nach einer Erklärung zu suchen. Viele seiner Argumente sind
einfach billige Ausreden und der Versuch, die Schuld anderen in die
Schuhe zu schieben.

Ich verlinke den Abschiedsbrief dennoch, weil ich es für wichtig halte im Kontext der Diskussion um die Vorfälle. Als Mahnmal, als Untersuchungsobjekt, als zeitgeschichtliches Dokument.

Edit: Eben habe ich den Brief bei n-tv.de gefunden; unkommentiert, lediglich mit dem Hinweis, das die Polizei ihn für echt hält.



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