Angespielt: Fahrenheit

Schon etwas angestaubt hat nun auch Fahrenheit, ein Adventure, das von Atari veröffentlicht wurde, den Weg in meine Hände gefunden.
Ich erinnere mich noch an die Artikel in den Spielezeitschriften: spannende Story, neue Art des Erzählens, … Heute hab ich es ausprobiert und muss den Artikeln im großen und ganzen zustimmen. Schon der Einstieg ins Spiel wirft einen in die ungewöhnliche Situation eines Mörders, der scheinbar besessen eine Bluttat in der Toilette eines Restaurants begangen hat. Gerade wieder zu sich gekommen bleibt nicht viel Zeit um halbwegs die Spuren zu verwischen, denn in einer seitlichen Einblendung sieht man, wie der Polizist am Tresen sich anschickt ebenfalls auf die Toilette zu gehen. Jetzt sind Konzentration und Beeilung angesagt.
Soweit, so gut. Interessante Schnitte, Spannung. Doch ein weiterer Clou des Spiels kommt jetzt: sobald man es geschafft hat, zu entkommen wechselt das Spiel und man schlüpft in die Rolle der Ermittlerin und/oder ihres Partners, die gerade am Tatort erscheinen. Ich muss sagen, das war eine sehr spannende Geschichte – Täter und Ermittler gleichzeitig zu spielen – und bin gespannt wie die Geschichte weiter erzählt wird.

Bleibt als Negativpunkt nur die Steuerung zu erwähnen. Die Kamera wechselt häufig und ist von der Konsole übernommen, was bedeutet, das man zum einen mit den Pfeiltasten steuern muss und zum anderen, das man den Charakter immer von seiner Sichtweise aus steuert und nicht von der Sichtweise des Betrachters aus. Das läuft darauf hinaus, das man schonmal nach links drücken muss um nach rechts aus dem Bild heraus zu laufen. Aber zumindest im Moment noch sorgt die Geschichte dafür, das ich den Kampf mit der Steuerung immer wieder aufnehme.



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